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Long Distance Relationships

If I'd be consequent I'd write this text in English. But since I don't want to confuse you: Meine Mitbewohnerin K. und ich hatten vor, die nächsten Tage ein wenig unser Englisch zu üben.

Für mich als Anglistik-Studentin ist das generell wichtig, für sie ist es aktuell wichtig, denn sie wird noch innerhalb des Septembers einen Englisch-Test bestehen müssen um bei der SAP bleiben zu dürfen. Was machen wir also? Logo, wir reden Englisch miteinander. Weil man das aber schnell und gerne mal vergisst, muss noch eine Ladung Englischer Originalfilm obendrauf =) In unserem Falle war es das "Phantom der Oper." Netter Nebeneffekt: man kann die Originaltexte mitsingen, die doch weitaus bekannter und eingänger sind als die Deutschen. Warum zum Beispiel heißt es im Deutschen plötzlich "Engel der Muse" obwohl "Engel der Musik" genauso gut wäre und die eigentlich korrekte Übersetzung o.O

Amerika ist weit weg. Klar, das ist logisch, aber was macht man, wenn man plötzlich von einem Freund aus den USA angeschrieben wird, der dich treffen will? Er wusste gar nicht, dass ich seit über 2 Jahren zurück war. Ob er vergessen hatte, dass ich nur Austauschschülerin war? Eines Tages will ich zwar in die Staaten zurück, bis dahin muss ich aber noch überlegen, ob ich mich eher mit der Britischen oder der Amerikanischen Literatur befassen will hier. Prinzipiell bin ich eher der Ami, aber dann kann ich meine Hausarbeiten nur schwer über Werke von Shakespeare schreiben - und das wäre eigentlich mein Wunsch.

K. hat es noch viel schwieriger. So banale Entscheidungen muss sie gar nicht treffen. Sie ist nach Aussagen der eigenen Vorgesetzten ein Mitglied der Elite (duales Studium), da darf man sich nicht viel Freizeit erlauben. Die hätte sie aber dringend nötig, denn ihr Freund wohnt in Niedersachsen. Die beiden wissen nicht, wann sie sich das nächste Mal überhaupt wieder sehen. Ich habe immer noch die Möglichkeit nach etwa 1h Autofahr oder 2h Bus und Zug meine Freunde und Familie zu treffen. Meine Beste und ein Kumpel, der auch in Mannheim wohnt, kamen am Mittwoch spontan bei uns vorbei. Für K. ist das nicht so leicht. Sie würde eine Menge Geld zahlen und wäre 4h hin und nochmal zurück unterwegs. Zu ihrer Familie und Schule. Der Freund ist noch weiter weg...

6.9.13 14:48


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Auf gute Nachbarschaft

Wer hätte es nicht erwartet? Kaum schreibt man mal ein paar leicht zu lesende, inhaltlich eher triviale Zeilen, wird man des nicht altersgemäßen Schreibens bezichtigt … Natürlich, jeder hat seinen eigenen Schmack, man darf frei seine Meinung äußern und wirklich gekränkt bin ich dadurch auch nicht. Im Gegenteil. Findet ihr nicht auch, man sollte bei all den anspruchsvollen Alltagsproblemen und den höchst intellektuellen Texten des Studiums ab und an etwas eher Nebensächlich lesen? Oder eben schreiben? Wie oft passieren einem Dinge, die man für unglaublich hält, die in Bezug auf das Weltgeschehen allerdings ohne Bedeutung sind.. So auch vor 2 Tagen abends in der Straßenbahn.

Ich musste am Planetarium umsteigen. Als ich mich in der zweiten Bahn setzen wollte, sah mich ein bekanntes Gesicht skeptisch an. Ich sah skeptisch zurück. Ja, die kennst du doch wirklich!

Ich sage vorsichtig und fragend ihren Namen. Sie nickt. Wie cool ist das denn! Eine Bekannte aus meiner Heimat sitzt mir gegenüber. Wir sind nie in eine Schule gegangen, denn sie ging auf die bei mir im Wohnort, ich auf eine andere, ein paar Kilometer entfernte. Wir waren auch nie die allerbesten Freunde – aber genau das ist ja das Magische: Wenn man sich irgendwo im Nirgendwo auf offener Straße trifft, freut man sich, einander zu sehen, frei nach dem Motto: Du bist auch hier?!?

Es stellte sich im Verlauf der Fahrt heraus, dass sie eine Ausbildung macht, also nicht mit mir an die Uni geht und schon vor ein paar Monaten eingezogen ist. In die Wohnung genau über mir! Selbes Haus! Selbe Seite! Auch wenn sie einen anderen Arbeitsrhythmus hat, hoffe ich, dass man sich hin und wieder sieht, auch außerhalb des gemeinsamen Hausflurs. Gleich gestern habe ich mir dann einen Schraubenzieher von ihr geliehen. Ich musste doch noch diese Rollen vom Regal abschrauben…

Einer aus dem Nachbarhaus durfte dann auch gleich den besten Eindruck von mir gewinnen:

Ich telefonierte die ganze Zeit auf dem Nachhauseweg mit einer guten Freundin. Vor der Haustür blieb ich dann stehen. Ich war voll beladen, konnte nicht aufschließen mit dem Telefon in der Hand, wollte aber auch nicht auflegen. Außerdem war es draußen so schön… Also stellte ich meine Taschen ab, lehnte mich gegen einen Fahrradständer und quatschte weiter. Irgendwann wiederholte ich ein Wort, das meine Freundin erwähnt hatte: „Was?? Telefonsex?!?!“ (Nicht zwischen uns beiden, sondern ein Typ hatte ihr das per facebook vorgeschlagen)

Ich hörte nur ein Husten – und guckte nach oben. Da saß ein Mann mit Zigarette auf seinem Balkon. Er hatte mir schon die ganze Zeit zugehört, fand es wahrscheinlich amüsant bis unwichtig und hatte bei diesem Stichwort interessiert aufgehorcht. Na dann! (……..was soll’s)

Ansonsten freu ich mich, wenn ich heute das Grobe endlich erledigt habe. Muss beispielsweise noch zum Einwohnermeldeamt (die hatten schon zu als ich dagewesen war) und die 1.000 Plastikflaschen hier im Haus wegbringen. Ab mittags Veranstaltungen in der Uni, abends ein Treffen mit der bAsta-Redaktion. Mal gespannt, was einen da erwartet =)

4.9.13 07:45


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