Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback
   2.09.13 21:05
    Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
   2.09.13 22:15
    Ich finds überhaupt nich
   4.09.13 07:26
    Danke für das erste Abo
   18.10.13 22:40
    Like your blog very much



http://myblog.de/lebenimquadrat

Gratis bloggen bei
myblog.de





Mein neues Regal <3

Nächster Halt Mannheim. Ich bin umgezogen.

Die letzte Woche war durchaus interessant. Es war Ersti-Woche oder, offiziell genannt: Einführungswoche. Wir Frischlinge durften den Campus besichtigen, Beifächer wählen (hab Anglistik), unseren Studienausweis abholen, in die Mensa und uns mit Informationen volllaufen lassen. Mit Bier und so natürlich auch =)

Nein, im Ernst, so eine Einführungswoche ist durchaus sinnvoll. Man braucht sie, um sich zurecht zu finden, sowohl örtlich als auch organisatorisch. Internetportal Ilias, die Asta, ecUM, Schneckenhof, Rechencenter, L1, EO, Kneipenbummel, Quis, NTusiasten,... was ist das? Man wird regelrecht mit Begrüßungsreden und Infos zugeschüttet. Jede Fakultät und Fachschaft stellt sich vor, man bekommt erklärt, wie man sich für seine Veranstaltungen anmeldet - eigentlich alles, was man braucht, nur eben in sehr  kurzer Zeit.

Am Ende, Donnerstag Abend, gab es dann die erste Party im Schneckenhof. Ich war nüchtern (Fahrer) und es war ziemlich voll. Viel Gedränge, keine gute Akustik. Mir kam die Feier weniger "legendär" vor, als sie immer genannt wird. Und doch war es etwas Besonderes. Die erste Uni-Party! In den USA wären wir nun gefeierte College-Girls. Positiv ist auf jeden Fall, dass es sehr einfach ist, zu Beginn neue Kontakte zu knüpfen. Jeder ist gleich hilflos, jeder sucht und fragt und denkt einfach nur: Hä?!? Eine ältere Studentin sagte auf der Party: "Man kann es den Erstis im Gesicht ablesen." Man erkennt einfach die Orientierungslosigkeit =)

Umso schöner ist es, wenn man sich dann einigermaßen auskennt und es einfach auskosten kann. Am Samstag war ich mit meiner Familie in der neuen Wohnung. Mietvertrag abholen, Schlüssel abholen, erste Ladung an Hab und Gut ablegen. Gestern, also am 1.9. bin ich dann endgültig eingezogen. Es ist toll!

Ich liebe meine Mitbewohnerin, die so jung und unerfahren, aber auch so offen ist wie ich. Sie hatte gleich ein paar Jungs aus ihrer "Klasse" an der DHBW eingeladen. Wir gingen zusammen in eine Bar mit Sky-Übertragung zum Fußball gucken. Wie erwartet hat Dortmund gewonnen. Einer der Jungs hatte sogar online gewettet. 5 € gewonnen =)

Vorhin hatte ich meine erste reguläre Veranstaltung. Ein Praxisseminar zum Thema Wissenschaftliches Arbeiten. Das ist sehr schulähnlich, denn es gibt Anwesenheitspflicht, mündliche Noten und Hausaufgaben, am Ende wird eine Hausarbeit geschrieben. Das eigentliche Highlight kam aber danach: Am schwarzen Brett entdeckte ich, dass jemand ein gut erhaltenes Regal verkauft. Ich rief dort an und erfuhr, dass der junge Mann, der es verkauft, innerhalb der nächsten 3h die Stadt verlassen wird. Also lief ich schnurgerade zu seiner Wohnung, zahlte ein paar Euro, trug das Regal mit ihm 4 Stockwerke runter und verschwand wieder in den Quadraten. Das muss man echt mal gemacht haben! Das Regal hat nämlich Rollen, dadurch ließ es sich recht leicht transportieren. Allerdings machte es auch dem Steinboden oder dem Asphalt eine Menge Krach. Muss auch echt lustig ausgesehen haben... Ich saß dann damit in der Straßenbahn. Ehrlich, über ein Regal kommt man viel leichter ins Gespräch als über einen Hund. Jeder grinst dich an! Natürlich fuhr ich prompt 2 Stationen zu weit, durfte aussteigen und wieder zurück. Dann noch etwa 500m mit dem Teil über Kopfsteinpflaster... *ratter ratter*

Es ist unversehrt, groß genug, dunkel aber wirklich schön. Ich überlege noch, die Rollen abzuschrauben, weil dann die Gefahr, dass es quer durchs Zimmer rollt, gleich Null wird. Mal sehen. Auf jeden Fall kann ich sagen, ich hatte einen guten Start. Heute Abend treffe ich mich mit dem Vitamin-B-Freund im Eastsite, morgen sind Vorlesungen, Tutorien - es geht richtig los.

Nur ein Tipp noch: Passt auf, wenn ihr euch ein Uni-Passwort mit Großbuchstaben zulegt. Der ecUM-Automat schreibt nicht gerne mit Großbuchstaben ;-)

2.9.13 12:31


Werbung


Vitamin B

Es ist vollbracht! Die Wohnungssuche ist vorüber. Tatsächlich hatte ich an meinem 3. Besichtigungstag, in der insgesamt 7. Wohnung Erfolg. Und im Nachhinein bin ich froh, dass es vorher nicht geklappt hat. Natürlich, jedes Haus hat Vor- und Nachteile, jedes Zimmer und auch jeder Mitbewohner. Bei dieser einen Adresse hat aber einfach alles gestimmt. Wir beide konnten gleich miteinander lachen. Das Zimmer ist schon eingerichtet, das Viertel ist etwas ungewöhnlich aber trotzdem schön und sicher und es gibt alles, was man braucht: einen Balkon, einen Fahrradkeller, eine fertige Küche, eine Abstellkammer, Spiegel, Fernseher, Internet,...traumhaft! Als ich ankam (kurz vor 2 Uhr mittags) war der Vater meiner neuen Mitbewohnerin noch da. Er half beim Renovieren. Um halb 4 sollte eigentlich noch ein weiteres Mädchen zur Besichtigung vorbeikommen, doch sie hatte ihren Termin wegen ihrer Arbeit nach hinten verlegt. Ich bot an, so lange zu bleiben, bis sie kommt - und genau das war am Ende wohl das Ausschlaggebende. Meine Mitbewohnerin, ich nenne sie nun einfach mal K., wollte auf keinen Fall allein sein. Ich war da, in dem Moment als ihr Vater ging. Wir umarmten uns und sie meinte, ich solle doch gleich einziehen, nur, damit sie nicht einsam sein muss. Da war es dann also schon ausgesprochen...Ich blieb noch den ganzen Abend. Wir fuhren in den Aldi, wo wir sofort merkten, dass wir unerfahrene Hausfrauen sind, kochten gemeinsam Tortellini mit Sahnesoße, aber statt Sahne hatten wir nur Milch und guckten dann ganz gemütlich vor dem PC den Filmklassiker Eiskalte Engel. Erst nachts war ich wieder daheim. Also dort, wo ich in den letzten 19 Jahren zuhause gewesen war. Wieso nun Vitamin B? Nun, ich kam an dieses eine Zimmer über einen guten Freund. Eigentlich hätte er mit K. dual bei SAP studiert. Jetzt wird er doch mit mir in die Uni gehen. Allerdings wusste er schon von dem leeren Zimmer bevor K. ihre Anzeige bei wg-gesucht einstellen konnte, er sagte mir sofort Bescheid, ich war eine der ersten, die sich gemeldet hatte und die von vorne rein eine indirekte Verbindung zu K. hatte. Vielleicht hätte es auch anders geklappt, aber ich stand gestern trotzdem bei besagtem Freund auf der Matte, brachte ein kleines Geschenk und plante mit ihm unsere kommenden Jahre Baden-Württemberg. Wir wohnen sogar so nah beieinander, dass wir uns theoretisch mit einem Walki Talkie verständigen könnten... aber das sind eher Spielereien. Und kaum steht es fest, wohin ich ziehen werde, kommen schon die nächsten Hürden. Die restliche Einrichtung muss besorgt werden, auch Haushaltsgeräte. Ich muss den Vertrag unterschreiben, aber vorher wollen meine Eltern natürlich noch die Wohnung sehen. Und das Geld fehlt auch an allen Ecken und Enden. Plötzlich steht man da und ist ein armer Student. Schnäppchenjagd heißt es jetzt. Jobsuche sowieso! Aber solange ich noch nicht fest vor Ort wohne, die Anzeigen des Mannheimer Morgens und die Schwarzen Bretter abklappern kann, wird das wohl nix mit den Bewerbungen. Einen Stundenplan habe ich ja auch noch nicht. Was mach ich also? Stelle einen Kinder-/Jugendroman, den ich im Alter von 15 bis 16 Jahren geschrieben habe als E-Book online. Vielleicht gibt es dadurch den ein oder anderen Euro. Arbeiten muss ich immerhin nicht mehr daran... dafür kommen schon die nächsten Projekte. Ein anständiges Buch und ein kleiner Faust-Film. So ist das halt, wenn man in die Entertainment-Branche einsteigen oder ein Schreiberling werden will. Man muss am Ball bleiben und man benötigt eine Menge Vitamin B! (Hier der Link zum Buch: https://www.epubli.de/shop/buch/New-York-Kitty-Sarah-Knapp/29812 )
23.8.13 00:17


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung