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Briefkasten. E-Mail Adresse. Facebook. Geht es euch auch so, dass ihr am liebsten jedes einzelne davon alle 5 Minuten überprüfen würdet?

Es ist die Zeit, in der vor allem für Menschen in meinem Alter (Abiturient) heftige Veränderungen stattfinden. Wir werden flügge. Manche von euch haben vor ein paar Wochen eine Ausbildung angefangen. Andere machen ein Freiwilliges Soziales Jahr oder verziehen sich erst einmal ins Ausland. An jeder Ecke werden Abschiedspartys gegeben, man muss sich ja noch ein letztes Mal sehen, bevor jeder seinen eigenen Weg durch den Dschungel dieser Welt einschlägt.

Und ich? Ich stecke mitten in meinem eigenen Kram. Heute war es endlich soweit: Ein großer, bis zum Rand vollgepackter Umschlag der Universität Mannheim lag plötzlich einfach im Flur herum. Auf dem Boden. Unter einem Haufen anderer Briefe. Rechnungen, Werbung, Bankmitteilungen. Und doch fiel er mir sofort ins Auge. Endlich. Ich hatte drauf gewartet.

Dass die Uni mich zugelassen hatte, wusste ich bereits vorher. Es kam mehr oder minder offiziell per E-Mail bei mir an, und auch der Status im Bewerberportal stand auf "Immatrikuliert." Aber erst mit diesem Umschlag ist es offiziell. Ein schönes Gefühl. Nach all dem Bewerben, Warten, Hoffen, der ganzen Bürokratie, den Überlegungen und Entscheidungen...

Und jetzt stehe ich schon vor dem nächsten Problem. Wohnung. Man denkt, es ist einfach, in eine Studenten-WG zu ziehen. Es heißt zwar immer, das Leben der Studenten sei locker und chaotisch, aber bei der Suche nach einer Unterkunft ändert sich diese Regel plötzlich. Für jedes freie Zimmer in einer 2er oder 3er-WG bewerben sich zwischen 5 und 25 Leuten. Die meisten werden dann auch zur Besichtigung eingeladen - und natürlich will jeder es haben! Ich unwissendes Ding stelle mich halt vor, guck mir die Räume an, sag, was mir gut oder schlecht gefällt, stelle Fragen zur Miete, der Nachbarschaft, der Uni und denke, schon sei die Sache erledigt. Pustekuchen. Man muss es schaffen, sich unter all diesen motivierten, jungen, abenteuerlustigen, intelligenten, sozialen,... Bewerbern zu behaupten. Sonst flattert ganz schnell eine Nachricht rein, die besagt: "Tut mir Leid, wir haben uns für jemand anderen entschieden." Und man darf es ihnen nicht mal übel nehmen, denn die (alt)eingesessenen Bewohner hatten die Qual der Wahl.

Jetzt mach ich es anders! 2 Besichtigungen hab ich noch - und gleich mal Kontakt per Facebook aufgebaut. Auch über andere Dinge als logistisch-organisatorische Punkte geschrieben. Tipps gegeben, Fragen gestellt, Scherze gemacht. Wenn auch das nichts wird, habe ich den Plan B: eine völlig neue WG aus der Erde stampfen, mit zwei ebenso neuen, unerfahrenen "Ersties." Wir treffen uns nächste Woche auf einen Café in der Innenstadt. Mal gespannt...

Ansonsten? Nun ja, man erkundet die Stadt, sucht nach Nebenjobs, geht zur Versicherung, zur Berufsberatung, erklärt den ganzen Kram dann nochmal seinen Eltern und hofft, dass möglichst bald der Tag kommt, an dem man einfach wieder einen geregelten Alltag hat. Bei der ganzen Sache sind eine Menge Post, PC-Arbeit und Papier im Spiel.

Auch Erfahrungen mit Studiumsvorbereitungen gemacht? Was sind eure Tipps und Tricks, Warnungen oder Ermahnungen? Nur her damit! Es gibt genügend Leute, die sie gebrauchen können ;-)

17.8.13 19:53
 


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